In ChatGPT sichtbar werden, solange das Feld in der Schweiz noch frei istWas KI-Sichtbarkeit ist und für wen sie sich jetzt zu besetzen lohnt.

Wenn jemand ChatGPT nach einem Anbieter fragt, nennt das Modell eine Handvoll Firmen. In vielen Schweizer Branchen sind diese Antworten noch kaum besetzt. Wir messen, in welchen Modellen Sie heute auftauchen, und zeigen, wo der Vorsprung liegt.

Verankert in Forschung und Praxis

Nennungen bezeichnen Zusammenarbeit oder Anbindung, keine Kundenempfehlung.

KI-Sichtbarkeit in der Schweiz, in fünf Sätzen

  • KI-Sichtbarkeit heisst: genannt werden, wenn ein Modell wie ChatGPT eine Frage Ihrer Kundschaft beantwortet.
  • Sie ergänzt die klassische SEO-Sichtbarkeit und folgt einer eigenen Logik. Was die beiden trennt, steht weiter unten.
  • Für Schweizer B2B-Unternehmen zählen vor allem ChatGPT, Microsoft Copilot und Perplexity. Die Reihenfolge hängt von Ihrer Zielgruppe ab.
  • In der Schweiz arbeitet bisher kaum jemand systematisch an diesem Thema. Das senkt die Hürde, jetzt vorne zu sein.
  • Der erste Schritt ist eine Bestandsaufnahme: in welchen Modellen Sie heute auftauchen und in welchen nicht.

KI-Sichtbarkeit ist eine eigene Disziplin. Hier liegt die Grenze zur SEO.

Viele setzen KI-Sichtbarkeit mit SEO gleich und behandeln sie als Unterpunkt der Suchmaschinen-Arbeit. Das führt in die Irre. Eine Google-Trefferliste und eine ChatGPT-Antwort entstehen nach unterschiedlichen Regeln, werden anders genutzt und brauchen darum getrennte Messung. Die folgende Gegenüberstellung zeigt, woran Sie das im Alltag erkennen.

Klassische SEO

Sichtbarkeit in der Trefferliste

Wo Ihre Seite in den blauen Links von Google steht, wenn jemand sucht.

Ergebnis
Eine Liste von Links, aus der die suchende Person selbst auswählt.
Messwert
Position, Klickrate, organischer Traffic.
Hebel
Keywords, Backlinks, Ladezeit, technische On-Page-Arbeit.
Wettbewerb
Zehn Plätze auf Seite eins, dicht umkämpft.
KI-Sichtbarkeit

Genannt werden in der Antwort

Ob und wie ein KI-Modell Sie in der einen generierten Antwort erwähnt.

Ergebnis
Eine fertige Antwort mit wenigen Namen, oft ohne weiteres Nachsehen.
Messwert
Zitierquote über die Fragen Ihres Markts, je Modell.
Hebel
Zitierfähige Quellen, strukturierte Daten, ein eindeutiger Auftritt.
Wettbewerb
In der Schweiz vielerorts noch dünn besetzt.

Die Logiken überschneiden sich, denn gute Inhalte und ein sauberer technischer Auftritt helfen beidem. Wer aber nur SEO misst, sieht nicht, was die Modelle über ihn sagen. Genau diese Lücke schliesst die KI-Sichtbarkeits-Messung.

Welche Modelle für Schweizer B2B-Unternehmen zuerst zählen.

Sichtbarkeit über alle Modelle gleich zu behandeln wäre Streuverlust. Was im DACH-Raum am Arbeitsplatz und in der Recherche wirklich genutzt wird, ist eine engere Auswahl. Wir gewichten die Modelle nach Verbreitung in der Schweiz und danach, womit Ihre Zielgruppe arbeitet.

01
ChatGPTBreiteste Verbreitung

Im DACH-Raum das bekannteste und am weitesten verbreitete Modell. Für die meisten Anfragenden der erste Berührungspunkt, wenn sie eine Anbieterfrage an eine KI stellen. Wer hier fehlt, fehlt am sichtbarsten Ort.

02
Microsoft CopilotBereits am Arbeitsplatz

Läuft über Bing, Word, Teams und Edge und ist damit in vielen Schweizer Firmen schon installiert, oft ohne dass es bewusst als KI-Tool wahrgenommen wird. Für B2B-Entscheidende ist Copilot häufig der erste Berührungspunkt im Arbeitsalltag.

03
PerplexityRecherche mit Quellen

Gewinnt dort an Boden, wo es um fachliche Recherche mit nachprüfbaren Quellen geht. Für Beschaffung, Beratung und Fachentscheide ein wachsender Kanal, weil jede Antwort ihre Belege gleich mitliefert.

04
Claude und GeminiIm Enterprise-Umfeld

Verbreitet in grösseren Organisationen und über die Google-Workspace-Welt. Relevant, sobald Ihre Zielgruppe in diesen Umgebungen arbeitet. Im Standard prüfen wir sie mit, gewichtet nach Ihrer Branche.

Welche Reihenfolge bei Ihnen gilt, legen wir vor der Messung gemeinsam fest, anhand der Fragen aus Ihrem Markt und der Modelle, mit denen Ihre Kundschaft tatsächlich arbeitet.

Warum sich frühe Arbeit gerade jetzt auszahlt.

KI-Sichtbarkeit gehört in der Schweiz bisher in den wenigsten Marketingstrategien zum festen Bestandteil. In vielen Branchen sind die KI-Antworten darum noch kaum von Mitbewerbern besetzt. Wer das Thema jetzt angeht, prägt mit, welche Namen das Modell als naheliegende Antwort lernt.

Diese Lage hält nicht ewig. Sobald die ersten in einer Branche sichtbar werden, wird der Platz in den Antworten knapper, genau wie bei den Google-Rankings vor zwanzig Jahren. Vorne zu sein ist heute günstiger als das spätere Aufholen, wenn die Plätze vergeben sind. Der erste Schritt kostet nichts ausser einer Stunde Aufmerksamkeit: eine Bestandsaufnahme, wo Sie heute stehen.

Woran Sie sehen, dass die Sichtbarkeits-Zahlen halten.

Bei einem so jungen Feld zählt vor allem, wie nachprüfbar gemessen wird. Diese drei Punkte machen unsere Auswertung überprüfbar.

01

Eine offengelegte, wissenschaftlich erarbeitete Methodik

Wie wir die Fragen wählen, die Modelle abfragen und die Zitierquote berechnen, ist dokumentiert. Sie sehen jeden Schritt nach, bis zur einzelnen KI-Antwort. Keine Score-Zahl, die niemand überprüfen kann.

02

Alle Rohdaten gehören Ihnen

Mit jedem Report bekommen Sie die CSV-Exporte: jeder Prompt, jede KI-Antwort, jede zitierte Quelle und die Zitierquoten je Modell. Jede Aussage lässt sich bis zur Originalantwort zurückverfolgen und Sie dürfen die Daten frei weiterverwenden.

03

Auf den Schweizer Markt zugeschnitten, mit Datenstandort Schweiz

Wir arbeiten ausschliesslich an KI-Sichtbarkeit für den hiesigen Markt, mit den Fragen und Quellen, die in der Schweiz zählen. Reports und Kundendaten bleiben auf Schweizer Servern, der Stack ist DSG-konform.

Häufige Fragen

Ist KI-Sichtbarkeit dasselbe wie SEO?

Nein. SEO betrifft Suchmaschinen-Rankings. KI-Sichtbarkeit betrifft, ob und wie KI-Systeme ein Unternehmen in generierten Antworten erwähnen. Die Optimierungslogiken überschneiden sich, sind aber nicht identisch.

Welche KI-Modelle sind für Schweizer B2B-Unternehmen am wichtigsten?

Im DACH-Raum führt ChatGPT bei der Verbreitung. Microsoft Copilot ist über Bing, Word und Teams in vielen Schweizer Firmen bereits am Arbeitsplatz und Perplexity wächst bei fachlicher Recherche. Welche Reihenfolge bei Ihnen zählt, hängt davon ab, womit Ihre Zielgruppe arbeitet. Genau das klären wir vor der Messung.

Ist GEO schon etabliert in der Schweiz?

GEO ist in der Schweiz (Stand 2026) noch wenig verbreitet. Das macht eine frühe Positionierung besonders wertvoll, weil die KI-Antworten in vielen Branchen noch kaum von Mitbewerbern besetzt sind.

Für welche Branchen ist das besonders relevant?

B2B-Dienstleistungen, Beratung, Software, Treuhand, Recht, Immobilien. Überall wo Kaufentscheidungen mit Informationsrecherche beginnen.

Wie es weitergeht

Sehen Sie nach, in welchen Modellen Ihr Name heute fällt.

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