Ihre Mandanten fragen ChatGPT.Empfiehlt es Ihre Kanzlei?

Private Mandanten und KMU-Inhaber recherchieren Anwälte zunehmend in ChatGPT, bevor sie ein Erstgespräch anfragen. Wer dort nicht als fachlich spezialisierter Ansprechpartner erscheint, wird nicht kontaktiert.

Das Wichtigste in Kürze

5 Punkte zu Kanzlei-Sichtbarkeit in ChatGPT

Das Problem

Die Mandats-Anfrage entsteht nach der KI-Vorauswahl, nicht mehr nach dem Google-Klick.

Ein Grossteil von Anwaltsmandaten beginnt heute mit einer Frage an eine KI: „Welche Kanzlei ist auf Mietrecht in der Region spezialisiert", „Wer ist der richtige Ansprechpartner für eine Erbausschlagung", „Welche Kanzlei kommt bei Wirtschaftsrecht in Betracht". Die Antwort formt die Erstkontaktliste, lange bevor jemand auf eine Website klickt. Wer in der KI-Liste fehlt, wird nicht angerufen, selbst wenn die Kanzlei fachlich die erste Wahl wäre.

Für die Berufsgruppe bedeutet das ein Dilemma: Anwaltswerbung ist durch BGFA und kantonale Regeln begrenzt. KI-Sichtbarkeit ist aber keine Werbung im engeren Sinn, sondern Sorgfalt gegenüber der öffentlichen Darstellung der Kanzlei. Sachliche Information, Fachartikel, Verzeichniseinträge, Verbandsengagement sind erlaubt und werden von KI-Systemen gewichtet.

Unser Ansatz

Welche Mandanten-Prompts erreichen heute Ihre Kanzlei?

Bombelli definiert mit Ihnen drei Prompt-Schichten: Kanzlei- und Anwalts-Prompts (Name und Partner direkt), Fach-Regio-Prompts („Erbrecht Anwalt Luzern"), Fall-Prompts („wie gehe ich bei Mobbing am Arbeitsplatz vor, an wen wende ich mich"). Jede Schicht wird über sieben KI-Systeme getestet und mit Zitierquote, Nennungskontext und Konkurrenz-Vergleich dokumentiert.

Welche Quellen zitiert ChatGPT für Anwaltsempfehlungen?

Häufig das SAV-Anwaltsregister, kantonale Register, Verbandsseiten, Fachmedien wie Jusletter, Plädoyer, NZZ, veröffentlichte Gerichtsentscheide mit Parteivertreter-Nennung, local.ch und moneyhouse, sowie Fachartikel auf Kanzlei-Websites. Der Audit liefert die konkrete Quellenverteilung für Ihre Rechtsgebiete und Standorte.

Welche Massnahmen sind standesrechtlich unbedenklich?

Drei Kategorien, alle im Rahmen von BGFA und kantonalen Regeln: technisch (LegalService-Schema, Person-Schema für jeden Anwalt mit Rechtsgebieten, FAQ-Schema, llms.txt), extern (SAV-Profil vollständig, Fachbeiträge in Jusletter oder Plädoyer, Lehraufträge dokumentiert), inhaltlich (Fachartikel zu Ihren Schwerpunkten, anonymisierte Fallbeispiele, Team-Bios mit klaren Spezialisierungen).

Checkliste

10 Hebel, die Kanzlei-Sichtbarkeit in ChatGPT erhöhen

Diese Punkte stammen aus Bombelli-Audits für Anwaltskanzleien. Alle bleiben im Rahmen der anwaltlichen Berufsregeln. Nicht jeder wirkt in jeder Kanzlei gleich, aber jeder ist mindestens einmal entscheidend gewesen.

  1. 01
    SAV-Profil und kantonales Register vollständigRechtsgebiete, Sprachen, Spezialisierungen, Fachanwaltstitel. Unvollständige Profile fallen in KI-Antworten raus.
  2. 02
    LegalService- und Person-SchemaKanzlei-Adresse und Leistungen strukturiert, jeder Anwalt mit Rechtsgebiet und Erfahrung. Wird direkt ausgelesen.
  3. 03
    Rechtsgebiets-Landingpages mit klaren SchwerpunktenJe Spezialgebiet eine eigene Seite mit typischen Fragen, Verfahrensablauf, erwartetem Aufwand. Sachlich, nicht werblich.
  4. 04
    Fachbeiträge in Jusletter, Plädoyer, AJPEine substanzielle Publikation in einer dichten Quelle wirkt stark. Parallel eigene Seite mit Kurzfassung.
  5. 05
    Lehraufträge und Vorträge dokumentierenHochschule, Weiterbildungsinstitute, Verbandstagungen. Gibt Expertise-Signal für die E-E-A-T-Bewertung.
  6. 06
    FAQ-Schema zu häufigen Mandanten-FragenIm Mandanten-Jargon formulieren, sachlich in 40 bis 80 Wörtern beantworten. Ideale Zitat-Portionen.
  7. 07
    Konsistente NAP-Daten in allen VerzeichnissenSAV, local.ch, moneyhouse, zefix. Widersprüchliche Adressen kosten Sichtbarkeit.
  8. 08
    Gerichtsentscheide mit Parteivertreter-NennungWenn in öffentlichen Entscheiden dokumentiert, werden diese als Expertise-Beleg zitiert. Nicht manipulierbar, aber wertvoll.
  9. 09
    llms.txt mit Rechtsgebieten und StandortenMaschinenlesbare Zusammenfassung der Kanzlei. Wichtig für GPTBot, ClaudeBot und Google-Extended.
  10. 10
    Quarterly KI-Sichtbarkeits-ReviewZitierquote alle drei Monate messen. Konkurrenz in der Region bewegt sich, Modell-Updates wirken schnell.

Sie wollen wissen, welcher dieser Hebel bei Ihrer Kanzlei am meisten Wirkung hätte?

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Warum Bombelli Analytics

Drei Unterschiede in der Methodik

01

Methodik an der HSLU entwickelt

Prompt-Audit-Verfahren aus der Forschungsarbeit mit Prof. Dr. Philipp Bachmann.

02

Alle Rohdaten als CSV-Export

Prompt-Antworten, Quellenlisten, Zitierquoten. Geht mit jedem Report an Sie, zur freien Weiterverwendung.

03

Schweizer Datenstandort, DSG-konform

Erste spezialisierte Agentur für GEO und KI-Sichtbarkeit mit Schweizer Stack.

FAQ

Häufige Fragen

Dürfen Anwaltskanzleien in der Schweiz überhaupt online werben?
KI-Sichtbarkeits-Arbeit ist keine Werbung im engeren Sinn, sondern Sorgfalt gegenüber der digitalen Darstellung der Kanzlei. Sachliche Information zu Tätigkeitsschwerpunkten, Fachartikel und gut gepflegte Verzeichniseinträge sind standesrechtlich unbedenklich und in BGFA und kantonalen Berufsregeln ausdrücklich vorgesehen. Reisserische Selbstanpreisung bleibt ausgeschlossen.
Welche Quellen zieht ChatGPT für Anwaltsempfehlungen?
Häufig Schweizer Anwaltsverband (SAV), kantonale Anwaltsverbände, Anwaltsregister, moneyhouse, local.ch, Fachmedien wie Jusletter, Plädoyer, NZZ, Fachblogs zu Spezialgebieten, Gerichtsentscheide mit Parteivertreter-Nennung und Kanzlei-eigene Fachbeiträge. Je fachlicher und sachlicher die Quelle, desto grösser die Zitierwahrscheinlichkeit.
Wir sind auf ein Rechtsgebiet spezialisiert, hilft das?
Ja, Spezialisierung ist für KI-Sichtbarkeit stark. Prompts wie „Anwalt für Erbrecht Zürich" oder „spezialisierte Kanzlei Bauaushubrecht Schweiz" führen zu Namens-Shortlists, bei denen klar profilierte Kanzleien häufiger genannt werden als Generalisten. Der Audit zeigt, welche Spezialisierungen ChatGPT heute schon mit Ihrer Kanzlei verknüpft.
Wie hält sich das mit der anwaltlichen Schweigepflicht?
Alle Massnahmen arbeiten mit öffentlich zugänglichen Inhalten: Rechtsgebiete, Teamprofile, Fachartikel, anonymisierte Fallbeispiele. Kein konkreter Mandantenbezug wird verwendet. Der Audit selbst liest nur öffentliche KI-Antworten und Quellen, nicht Ihre Mandatsakten.

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