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Bombelli Analytics

„Anwalt Erbrecht Zürich“ liefert ChatGPT drei Namen. Steht deine Kanzlei dabei?

Wer rechtlichen Rat braucht, tippt heute oft zuerst die Frage in ChatGPT, statt ein Verzeichnis zu durchsuchen. Die KI nennt eine kurze Liste von Kanzleien und damit steht der Erstkontakt fest, bevor jemand eine Website öffnet. Wir messen, ob deine Kanzlei auf dieser Liste erscheint, aus welchen juristischen Quellen die KI sie zusammensetzt und welche Massnahmen im Rahmen des Standesrechts wirken.

Verankert in Forschung und Praxis

Hochschule Luzern Smart-up smartphoto Talent Pitch cyon Manuela Broz, Kulturbooster Caroline Mohnke, Fotografie und Text

Was eine Kanzlei über Sichtbarkeit in ChatGPT wissen sollte

  1. Fach-Regio-Prompts wie „Anwalt Erbrecht Zürich“ landen direkt in ChatGPT und führen zu einer Namensliste von drei bis fünf Kanzleien.
  2. Die KI zieht ihre Namen aus dem SAV-Register, den kantonalen Aufsichtsregistern und Fachmedien wie Jusletter, Plädoyer und der AJP.
  3. Klar profilierte Spezialisten erscheinen bei Fachfragen häufiger als Generalisten mit breitem Tätigkeitsspektrum.
  4. Publizierte Gerichtsentscheide mit Parteivertreter-Nennung wirken als Expertise-Beleg, den niemand selbst platzieren kann.
  5. Jede empfohlene Massnahme bleibt im Rahmen von BGFA und kantonalen Berufsregeln. Das Berufsgeheimnis bleibt unberührt.

Die Mandatssuche endet oft, bevor jemand eine Kanzlei-Website öffnet.

Viele Mandate beginnen heute mit einer Frage an eine KI: „Welche Kanzlei ist auf Mietrecht in Luzern spezialisiert“, „An wen wende ich mich bei einer Erbausschlagung“, „Wer kommt für eine arbeitsrechtliche Kündigung in Betracht“. Die Antwort liefert drei bis fünf Namen, kurz begründet. Damit steht die Erstkontaktliste fest. Eine Kanzlei, die in dieser Antwort fehlt, wird nicht angerufen, auch wenn sie für das konkrete Anliegen fachlich die erste Wahl wäre.

Ein Top-Platz bei Google fängt das nur teilweise auf. Du kannst bei der klassischen Suche nach „Anwalt Erbrecht“ vorne stehen und in der ChatGPT-Antwort auf dieselbe Frage trotzdem fehlen, weil das Modell seine Quellen anders auswählt und stärker auf juristische Verzeichnisse, Fachpublikationen und Entscheide stützt. Solange diese zweite Sichtbarkeit niemand misst, gehen genau die Anfragen verloren, die sich nie melden.

Sichtbar werden, ohne mit dem Werbeverbot in Konflikt zu kommen.

Der häufigste Vorbehalt von Anwältinnen und Anwälten betrifft das Standesrecht. Er lässt sich klären, bevor die erste Massnahme beginnt. Für Anwälte ist Werbung erlaubt, solange sie sachlich und begrenzt bleibt. KI-Sichtbarkeit bewegt sich genau in dem Rahmen, den BGFA und kantonale Berufsregeln offen lassen.

Standesrechtliche Einordnung

Artikel 12 Buchstabe d BGFA erlaubt sachliche Werbung, die einem objektiven Informationsbedürfnis entspricht. Ein vollständiges SAV-Profil, präzise Angaben zu Tätigkeitsschwerpunkten, Fachartikel und gepflegte Verzeichniseinträge sind davon getragen. Das sind dieselben Inhalte, die KI-Systeme gewichten.

Unsere Empfehlungen ziehen dieselbe Grenze wie das Standesrecht: reisserische Selbstanpreisung, Vergleiche mit Berufskollegen sowie Erfolgs- oder Quotenversprechen haben darin keinen Platz. Das Berufsgeheimnis nach Artikel 13 BGFA bleibt unberührt, weil alle Massnahmen mit öffentlichen Inhalten arbeiten und kein Mandantenbezug verwendet wird.

Woher die KI ihr Bild deiner Kanzlei nimmt

Die juristische Quellenwelt ist enger und formeller als bei den meisten Branchen. ChatGPT stützt seine Anwaltsempfehlungen auf wenige wiederkehrende Register, Fachmedien und publizierte Entscheide. Welche davon bei deinem Rechtsgebiet und Standort führen, lesen wir aus deinen eigenen Prompts ab.

Register und Verzeichnisse

  • SAV-AnwaltsregisterZentrale Namensquelle mit Rechtsgebieten
  • Kantonale AufsichtsregisterZulassung und Eintrag je Kanton
  • local.ch, moneyhouseStandort- und Firmendaten
  • Handelsregister, zefixRechtsform und Sitz der Kanzlei

Fachmedien und Entscheide

  • Jusletter, AJPFachpublikationen mit Autorennennung
  • PlädoyerPraxisnahe juristische Beiträge
  • GerichtsentscheideParteivertreter in publizierten Urteilen
  • NZZ, FachblogsEinordnung zu Rechtsthemen

Deine eigene Domain

  • Rechtsgebiets-SeitenJe Schwerpunkt eine eigene Seite
  • Team-Bios mit SpezialisierungPerson-Schema je Anwalt
  • Fachartikel und KommentareCrawlbar und sachlich gehalten
  • FAQ im Mandanten-WortlautMit FAQPage-Schema

Du erhältst die tatsächliche Quellenverteilung für deine eigenen Prompts, mit Namen und Häufigkeit. Damit wird sichtbar, ob ein vervollständigtes SAV-Profil, ein Fachbeitrag in Jusletter oder eine eigene Rechtsgebiets-Seite bei dir am meisten bewegt.

Welche Mandanten-Fragen erreichen heute deine Kanzlei und welche die Konkurrenz?

Bombelli definiert mit dir drei Prompt-Schichten.

Kanzlei- und Anwalts-Prompts
Kanzlei- und Anwalts-Prompts nennen Namen oder Partner direkt und zeigen, wie die KI dich heute beschreibt.
Fach-Regio-Prompts
Fach-Regio-Prompts wie „Erbrecht Anwalt Luzern“ entscheiden über die Shortlist bei einer konkreten Suche.
Fall-Prompts
Fall-Prompts wie „wie gehe ich bei Mobbing am Arbeitsplatz vor und an wen wende ich mich“ fangen Mandanten ein, die ihr Problem schildern, bevor sie ein Rechtsgebiet benennen.

Jede Schicht testen wir über mehrere grosse KI-Suchsysteme und dokumentieren Zitierquote, Nennungskontext und die Kanzleien, die heute deinen Platz besetzen. So siehst du, bei welchen Anliegen du genannt wirst und wo eine fachlich passende Kanzlei stattdessen die Empfehlung bekommt.

Zehn Hebel für Kanzlei-Sichtbarkeit in ChatGPT

Diese Hebel stammen aus Bombelli-Audits für Anwaltskanzleien und bleiben durchwegs im Rahmen der Berufsregeln. Wie stark jeder einzelne bei dir wirkt, hängt von Rechtsgebiet, Standort und Ausgangslage ab. Der Audit ordnet sie nach deiner eigenen Wirkung.

  1. SAV-Profil und kantonales Register vollständig führengrösster Hebel

    Rechtsgebiete, Sprachen, Fachanwaltstitel und Spezialisierungen lückenlos eintragen. Das Register ist die häufigste Namensquelle für die KI und ein unvollständiger Eintrag fällt in Fach-Regio-Antworten als Erstes weg.

  2. Eigene Seite je Rechtsgebiet mit klarem SchwerpunktSpezialist schlägt Generalist

    Pro Spezialgebiet eine sachliche Seite mit typischen Mandantenfragen, Verfahrensablauf und erwartetem Aufwand. So verknüpft die KI Rechtsgebiet, Standort und Kanzlei, statt dich unter einem breiten Profil zu verlieren.

  3. Gerichtsentscheide mit Parteivertreter-Nennungnicht beeinflussbar

    In publizierten Urteilen dokumentierte Mandate zählen für die KI als belastbarer Expertise-Beleg. Genau weil niemand sie selbst platzieren kann, wiegen sie schwer. Wo solche Entscheide existieren, lohnt es sich, sie auf der eigenen Seite sachlich aufzugreifen.

  4. Fachbeiträge in Jusletter, Plädoyer oder AJPKanzlei-spezifisch

    Eine substanzielle Publikation in einer dichten Fachquelle taucht in vielen KI-Antworten gleichzeitig wieder auf. Parallel dazu eine eigene Kurzfassung mit Verweis auf den Originalbeitrag verankern.

  5. LegalService- und Person-Schema hinterlegen

    Kanzlei-Adresse und Leistungen strukturiert auszeichnen, jeden Anwalt mit Rechtsgebiet und Erfahrung als Person-Schema. So liest die KI deine Angaben direkt von der Seite, auch wenn sie gerade nicht live crawlt.

  6. Lehraufträge, Referate und Verbandsengagement dokumentieren

    Vorlesungen, Weiterbildungsinstitute, Fachtagungen und Vorstandsfunktionen. Diese Belege geben der KI ein Expertise-Signal, das sachlich bleibt und standesrechtlich unproblematisch ist.

  7. FAQ im Mandanten-Wortlaut mit FAQPage-Schema

    Die Fragen so formulieren, wie Mandanten sie stellen, etwa „muss ich ein Erbe innert Frist ausschlagen“, und in 40 bis 80 Wörtern sachlich beantworten. Diese kurzen Blöcke übernimmt die KI gern wörtlich.

  8. NAP-Daten über alle Verzeichnisse konsistent halten

    Name, Adresse und Kontakt müssen in SAV, local.ch, moneyhouse und im Handelsregister übereinstimmen. Widersprüchliche Angaben senken die Wahrscheinlichkeit, dass die KI deine Kanzlei eindeutig zuordnet.

  9. llms.txt mit Rechtsgebieten und Standorten

    Eine maschinenlesbare Zusammenfassung der Kanzlei im Root, die GPTBot, ClaudeBot und Google-Extended beim Crawlen direkt finden. Hilfreich, damit die KI Schwerpunkte und Standorte korrekt erfasst.

  10. Sichtbarkeit vierteljährlich nachmessen

    Die Zitierquote alle drei Monate erheben. Die Konkurrenz im selben Rechtsgebiet bewegt sich, neue Entscheide werden publiziert und Modell-Updates verschieben Positionen, bevor es im Erstkontakt auffällt.

Welcher dieser Hebel bringt bei deiner Kanzlei am meisten? Eine erste Antwort liefert der GEO-Check in zwei Minuten, mit Zahlen aus echten Prompts für dein Rechtsgebiet.

Sichtbarkeit jetzt prüfen

Warum eine Kanzlei diesen Zahlen trauen kann

Bei Diskretion und Quellenkontrolle zählt, dass du jeden Schritt selbst nachvollziehen kannst. Darum legen wir offen, wie jede Aussage zustande kommt, halten den Audit auf öffentliche Quellen begrenzt und behandeln alles, was über dich erhoben wird, mit der Sorgfalt, die das Berufsgeheimnis verlangt.

Verfahren aus der Forschung, an juristischer Sorgfalt orientiert

Das Prompt-Audit-Verfahren ist an der HSLU entstanden, betreut von Prof. Dr. Philipp Bachmann. Du erhältst eine dokumentierte, wiederholbare Vorgehensweise mit nachvollziehbaren Kriterien, vergleichbar mit der Beweisführung, die du aus deiner eigenen Arbeit kennst.

Jede Aussage ist bis zur KI-Antwort belegbar

Prompts, Originalantworten, Quellenlisten und Zitierquoten liegen jedem Report als CSV-Export bei. Für eine Berufsgruppe, die Belege braucht, lässt sich jede Zahl im Report bis zu ihrem Ursprung zurückverfolgen.

Nur öffentliche Quellen, Datenstandort Schweiz

Der Audit liest nur öffentliche KI-Antworten und deren Quellen; Mandatsakten und deine Systeme bleiben aussen vor. Reports und Projektdaten bleiben auf Schweizer Servern, DSG-konform und im gleichen Rechtsraum wie deine Kanzlei.

Häufige Fragen

Verstösst KI-Sichtbarkeit gegen das anwaltliche Werbeverbot nach BGFA?

Das BGFA erlaubt Werbung in klaren Grenzen. Nach Artikel 12 Buchstabe d ist sachliche Werbung erlaubt, die einem objektiven Informationsbedürfnis entspricht. Genau das leistet KI-Sichtbarkeits-Arbeit: ein vollständiges SAV-Profil, sachliche Angaben zu Tätigkeitsschwerpunkten, Fachartikel und gepflegte Verzeichniseinträge. Diese Inhalte sind standesrechtlich getragen und werden von KI-Systemen gewichtet. Reisserische Selbstanpreisung oder Erfolgsversprechen bleiben ausgeschlossen, der Audit empfiehlt nichts dergleichen.

Welche juristischen Quellen zitiert ChatGPT für Anwaltsempfehlungen?

Häufig das SAV-Anwaltsregister und die kantonalen Aufsichtsregister, Fachmedien wie Jusletter, Plädoyer und die AJP, publizierte Gerichtsentscheide mit Nennung der Parteivertreter, Verzeichnisse wie local.ch, moneyhouse und das Handelsregister sowie Fachbeiträge auf der Kanzlei-Website. Je fachlicher und sachlicher die Quelle ist, desto eher zitiert die KI sie. Der Audit liefert die konkrete Quellenverteilung für deine Rechtsgebiete und Standorte.

Wir sind auf ein Rechtsgebiet spezialisiert. Ist das ein Vorteil in der KI-Antwort?

Ja, deutlich. Fach-Regio-Prompts wie „Anwalt für Erbrecht Zürich“ oder „spezialisierte Kanzlei Baurecht Bern“ führen zu kurzen Namenslisten, auf denen klar profilierte Spezialisten häufiger erscheinen als Generalisten. Die KI verknüpft ein Rechtsgebiet mit den Kanzleien, deren Profil, Publikationen und dokumentierte Mandate dieses Gebiet am dichtesten belegen. Der Audit zeigt, welche Spezialisierungen ChatGPT heute bereits mit deiner Kanzlei verbindet und wo die Verknüpfung fehlt.

Bleibt die anwaltliche Schweigepflicht beim Audit gewahrt?

Vollständig. Der Audit liest ausschliesslich öffentliche KI-Antworten und die Quellen, die diese Antworten nennen. Er greift nie auf Mandatsakten oder deine Systeme zu. Alle empfohlenen Massnahmen arbeiten mit öffentlich zugänglichen Inhalten: Rechtsgebiete, Teamprofile, Fachartikel, anonymisierte Verfahrensbeschriebe. Kein konkreter Mandantenbezug wird verwendet, das anwaltliche Berufsgeheimnis nach Artikel 13 BGFA bleibt vollständig gewahrt.

Sieh nach, welche Kanzleien ChatGPT in deinem Rechtsgebiet nennt.

Im Erstgespräch prüfen wir die Fragen, die deine Mandanten stellen, über die Modelle, die sie nutzen. Du erhältst eine erste Einschätzung, wo du genannt wirst, wer deinen Platz besetzt und welcher Hebel zuerst wirkt. Kostenlos und unverbindlich.

Gratis-Erstgespräch, 15 Min.